KiNK (live!) (Running Back, Macro / Sofia) Philipp Werner (Bass am Sonntag / Stuttgart)

Thursday, 13 April 2017, 23:00

Romy S

Lange Str. 7, 70173 Stuttgart, Germany

Er ist die unangefochtene Nummer 1 der bulgarischen Elektronik-Szene, und schafft es mit seinem einmaligen Sound weltweit herauszustechen: KiNK is King, wenn´s um beste Housemannskost geht. Und nicht nur da – denn seine Auftritte sind berühmt-berüchtigt. Immerhin wird da die feiernde Meute gleich miteinbezogen, und darf sogar während dem Aufritt an seinen Maschinen rumhantieren. Muss man gesehen, erlebt und gehört haben!

Die Annahme, dass man es heutzutage im internationalen Techno- und House-Bizz es nur zu etwas bringt, wenn man sich an andere Berühmtheiten hängt oder auf Soundcloud mindestens einen Überhit haben muss, ist falsch. Woher wir das wissen? Na, weil wir KiNK kennen! Der Bulgarier war viele Jahre lang quasi Einzelkämpfer in seiner Heimatstadt Sofia. Es gab keine nennenswerte Szene, von Kollegen ganz zu schweigen. Dass er jetzt zu den bekanntesten Talenten weltweit zählt, hat er dank Durchhaltevermögen und Passion geschafft. Los ging´s mit den ersten Platten 2005, drei Jahre später machte er mit Neville Watson, den er übers Internet kennengelernt hatte, gemeinsame Sache auf „Rush Hour Records“ – die ersten Erfolge stellten sich ein, die Protagonisten der 4/4-Welt wurden aufmerksam. Ein Gig in der Berliner Panorama Bar brachte dann den Durchbruch – denn seine Live-Performance wurde so dermaßen gefeiert, dass klar war: KiNK ist mehr als „nur“ ein Talent, das wird mal ´ne propere Größe. Stimmt! Und das Sympathische daran: Das alles funktioniert bei ihm ganz ohne Mega-Entertainment-Gedöns. Kein LED-Massaker, keine Tortenschlacht, kein Konfetti. Nur KiNK und seine Maschinen. Und denen entlockt er House-Music, die voller Energie ist und vor innovativer Ideen nur so strotzt. Er verwendet gerne Sounds, die man nie oder maximal seltenst gehört hat – und kreiert so seinen eigenen Klang. Das KiNK-Genre, quasi. Dazu kommt seine euphorisch-energetische Art, mit der er seine Gigs bestreitet. Da kommt es schon mal vor, dass er einen Drum-Computer oder einen Sampler ins Publikum reicht, damit da jemand was mit machen kann. Der Rhythmus oder die Stimmen, die in diesem Moment aufgenommen werden, fügt er direkt in seine Tracks ein. So ist das Publikum immer Teil seiner Performance. Mittlerweile ist es in Clubs auf der ganzen Welt zuhause, und veröffentlicht seine Tracks auf Labels wie „Liebe*Detail“, „Upon.You“, „Ovum“, „Systematic“, „Macro“ (wo auch 2014 sein erstes Album „Under Destruction“ erschien) und vielen anderen. Wir sind uns sicher: Das ist immer noch erst der Anfang von etwas noch viel Größerem. Seid dabei! Das Warm Up kann da natürlich nicht irgendjemand übernehmen. Deshalb freuen wir uns sakrisch, dass Philipp Werner am Start sein wird, der mit seinen energetischen DJ-Sets zu den Grundfesten der Stuttgarter Elektronik-Szene gehört. Mit seiner Reihe „Bass am Sonntag“, bei der das Credo „elektronisch, euphorisch, emotional“ jedes Mal in Perfektion erfüllt wird, haben sein Team und er schon für viele einmalige Events gesorgt – mal als jetzt schon legendäre Open Air-Variante im Ludwigsburger Waldhaus, mal indoors in Clubs wie dem White/Noise und natürlich der Romy. 2016 spielte er dann auch verdienterweise auf dem SEMF – wo er mal kurz die Messehallen abriss. Der Romy wird´s nicht anders ergehen!